See and Taste
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Gefühle

Ich möchte weinen;
Ich möchte es laut herausschreien;
Obwohl ich es für mich behalten will.
Ich möchte alleine sein und doch will ich,
Dass mich jemand zärtlich in die Arme nimmt
Und ganz fest an sich drückt.

Ich möchte alles zertrümmern;
Ich möchte mit dem Kopf durch die Wand
Um den Schmerz zu betäuben.
Ich möchte alle Hassen doch Liebe ich sie:
Ich möchte aus meiner Haut fliehen
Doch in welche Haut käme ich dann ?

Ich möchte meine Ruhe und doch
Bin ich gerne unter Menschen.
Mein Herz ist dem zerreißen nahe;
Vielleicht ist dann alles vorbei
Und ich kann von neuem Beginnen
Und meinen inneren Seelenfrieden finden.

Ich fühle mich schwer Krank
Und doch bin ich Kerngesund.
Ich möchte mich gesund schlafen;
Doch habe ich zu viel zu erledigen als schlafen.
Es gelingt mir nichts was ich mir vornehme,
Somit ich wieder am Anfang bin.

Ich suche neue Wege,
Aber mit jedem neuen Weg
Bin ich noch verletzlicher und sensibler.
Wenn ich denke den richtigen Weg gefunden zu haben,
Möchte ich ihn an mich reißen,
Um das Glück zu speichern;
Damit, wenn es vorbei ist,
Ich noch etwas davon zehren kann.

Doch was ist Liebe, Glück,
Geborgenheit oder Zärtlichkeit
Ich weiß es nicht
Da es mir immer wieder zwischen den Fingern zerrinnt.
Oder ich möchte es zu fest an mich binden,
Um in dieser Rohen Welt
Glücklich zu sein.

29.12.06 17:54


Du, Ich, Sie und Wir

Ich hab grad Angst vor jemanden.
Dir
Mir
Ihnen
UNS.

Egal.

Ich könnte grad jemanden anschreien.
Dich
Mich
SIE
Uns.

Egal wen.

Ich könnte grad weinen, wegen.
DIR
Mir
Ihnen
Uns.

Egal bei wem.

Ich könnte grad Schmerzen zufügen.
Dir
MIR
Ihnen
Uns.

Egal, wen auch immer.

Bitte halt mich im Arm und beschütz
MICH
DICH
SIE
UNS.

Egal ist das gar nicht.

 

23.12.06 20:32


sehnsucht

gefrorene kristalle
geliebter erinnerungen
nisten in meinen augenhöhlen.

spiegeln mir dein entferntes gesicht
als einen schatten auf mein herz.

 

ich vermeide es daheim zu sein
um nicht zu hören, dass du nicht anrufst

 

 
23.12.06 17:03


...Betreten...

Dies ist das Gesicht
eines Kopfpflastersteines.
Er wird getreten
und schreit vor Schmerz.

Die Blumen,
die darunter sind,
weinen.

*founded in the world wide web*

19.12.06 19:48


Kalt

Ich sehe Dich an und blicke in ein tränenverweintes Gesicht.
Ich rede mit Dir,
doch Du gibst mir keine Antwort.
Ich versuche Dich zu trösten,
Dir zuzureden,
dass Du ihn vergessen sollst,
doch Du siehst mich nur verständnislos an.
Ich streichel zärtlich Deine Wange,
doch statt einer warmen sanften Haut,
berühre ich das kalte Glas meines Spiegels.

*founded somewhere*

16.12.06 18:10


In einem kleinen Zimmer in Paris

In einem kleinen Zimmer in Paris,
wo ich den Kopf vor
Sehnsucht gegen alle Wände stieß
und deinen Namen leise in die Spiegel schrie,
doch keiner kam und niemand nahm mich in den Arm
wie du, der mich verließ.
Und als du gingst, hast du gesagt:
"Du machst das schon, mein Kleines, irgendwie!"
Oh ja, mein Mann! Ich mach das schon.
Ich weine ohne Träne jede Nacht,
ich liebe dich, auch wenn es einsam macht,
ich sterbe so dahin
und frag nicht mehr nach einem Sinn
in diesem kleinen Zimmer hier,
wo Gaukler wohnten, Trinker, Diebe,
es war umsonst, denn es war Liebe.

Die Liebe mit dem Leben büßen
Warten, bis das Leben dich vergisst
Jede Nacht, sie bleibt in mir
Auch wenn es Tag geworden ist.

Dann war es still.
Dann gingen viele Jahre hin
und ich blieb hier,
in diesem kleinen Zimmer in Paris
und trank mit Trinkern auf ihr Glück
und sang mit Gauklern Liebeslieder
und morgens kamen auch die Diebe wieder,
nur du kamst nie zurück.

*covered, but beautiful*

15.12.06 18:51


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